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Neuigkeiten


21.09.2016

CEV Valencia/Joshua Bauer #35

CEV Spanische Meisterschaft - PreMoto3

Die vorletzte Runde der spanischen Meisterschaft fand auf dem GP-Kurs in der Nähe von Valencia statt. Bei optimalen Wetter konnte ich dort Donnerstag und Freitag trainieren. Ab dem ersten freien Training zeigte ich allen, das an diesem Wochenende mit mir zur rechnen war. Ich fühlte mich sehr wohl auf dem Motorrad und am Freitagabend war mein Team mit mir sehr zufrieden.
 
Am Samstag dann die Qualifikationstrainings, hier musste ich leider schon im ersten Run unverschuldet in den Kies. Ein Pilot vor mir hatte einen Mega Highsider und ich konnte seinem Motorrad nur ausweichen in dem ich den Notausgang ins Gelände nahm. Eine Bodenwelle im Kies brachte mich dann zu Fall. Zum Glück blieb ich unverletzt aber das Training war gelaufen. Im Q2 am Nachmittag kam ich nicht so recht in Fahrt, besonders der Sturzsektor machte mir Probleme. So kam es ganz anders als wir alle gedacht hatten, ich musste mich mit Startplatz 24! begnügen. Was für ein Desaster!
 
Der Rennsonntag wie immer mit dem Warmup, die 5 Runden reichten gerade für eine kurze Funktionsprobe und ich probierte an einigen Stellen eine andere Linie aus. Pünktlich 12 Uhr der Start in das Rennen, hier gelang mir ein Bombenstart und ich konnte 8 Piloten in der ersten Runde überholen und war ab dem ersten Drittel des Rennens schon in den Punkterängen. Die ersten 9 Piloten hatten sich etwas abgesetzt und ich kämpfte in der 2. Gruppe um Platz 10. Es war ein sehr unterhaltsames Rennen mit vielen Überholmanövern und am Ende setzte ich mich mit etwas Vorsprung durch. Platz 10 war unter diesen Umständen wie ein Sieg für mich, weil ich mich auch in meiner Gruppe als Erster durchsetzen konnte. Mein Team freute sich besonders über die Rundenzeiten, ich war nur 0,1s langsamer als die Jungs in der Spitzengruppe und mit nur ein paar Startplätzen weiter vorn hätte ich sicher um eine Top5 Platzierung kämpfen können. Nachträglich wurde noch ein Pilot vor mir disqualifiziert so erbte ich noch Platz 9 und stehe im Moment in der Gesamtwertung der PreMoto3 Klasse auf Platz 12. Die letzte Veranstaltung dann erst wieder Ende Oktober in Navarra-Nordspanien mit 2 Rennen.
#jb35
13.09.2016

Grand Prix TIM di San Marino 2016/ Philipp Öttl

Der 13. Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand  am Wochenende in Misano/Italien statt. Auf der 4,2 km langen Strecke in der Nähe von Rimini erreichte Philipp Öttl bereits zwei Top 10 Platzierungen. DAs ihm die Strecke liegt, zeigte er bereits in den Trainings. Im Zeittraining gelang ihm mit Rang sieben sein zweitbestes Trainingsresultat in dieser Saison. 105.000 Zuschauer kamen am Sonntag bei sommerlichen Temperaturen an die Strecke an der Adria Küste. Jedoch missglückte dem 20-jährigen der Start, so dass er die erste Runde nur auf Rang 16 beendete. Bis Runde vier verbesserte er sich in jedem Umlauf um einen Rang. Anschließend fuhr er schneller als die Spitze und konnte die Lücke nach vorne schließen.
Zu Rennmitte war er unter den besten Zehn. Seine Aufholjagd brachte ihn in der vorletzten Runde sogar bis auf den sechsten Platz nach vorne. In der Schlussphase wechselten die Positionen mehrmals. Leider verlor der Ainringer zwei der hart erkämpften Plätze und überquerte fünf Sekunden hinter dem Sieger als 8. die Ziellinie. In der Gesamtwertung liegt der KTM Fahrer nun auf dem zwölften Platz.

Philipp Öttl: " Eigentlich bin ich ein guter Starter, aber heute ist er völlig missglückt. Ich musste hart kämpfen um die verlorenen Plätze wieder gut zu machen und die Lücke nach vorne zu schließen. Meine Rundenzeiten hätten auch für ganz vorne gereicht. Was mich ärgert war, dass ich in der letzten Runde wieder zwei Ränge verloren habe. Dennoch bin ich insgesamt mit dem Wochenende zufrieden. Immerhin konnte ich mich in der Gesamtwertung um vier Plätze verbessern. Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen in Aragon. Die Strecke liegt mir und ich will mich weiter verbessern.
06.09.2016

Franzi Kadlec TrialGP 2016

Chiampo/Italien, 04. September 2016

Das Finale der FIM Trial-Weltmeisterschaft fand in Chiampo bei Vizenza in Italien statt. Für den einzigen Profi-Trialfahrer Deutschlands, Franzi Kadlec, galt es dort seinen Top-Ten Tabellenrang zu behaupten. Zum Ziel hatte sich der Bad Tölzer darüber hinaus gesetzt, einen erfahreneren Teamkollegen, welcher nur zwei Punkte vor ihm lag im Zwischenstand, noch zu überholen.
 
Im vorletzten Lauf der Saison am Samstag trat jedoch so ziemlich das Gegenteil dessen ein, was sich der Athlet der ADAC Stiftung Sport vorgenommen hatte. Bis zum Ende der drei Runden mit je zwölf Wertungs-Sektionen gelang es ihm nicht eine wirkliche Verbindung zu seiner Gas Gas-Werksmaschine aufzubauen. Nichts wollte ihm so gelingen wie sonst und so endete der Tag für ihn mit einem alles andere als zufriedenstellenden vierzehnten Platz. Damit verlor er nicht nur den Anschluss auf den Neunten im Tabellenstand, sondern wurde zudem um einen Platz nach hinten geschoben. Im Finallauf am Sonntag fühlte er sich dann vom Start weg besser und so konnte er sich in jeder der wiederum drei Runden deutlich verbessern. Er beendete den letzten WM-Lauf mit einer Top-Runde, welche dem Bayer ein doch noch positives Saisonende einbrachte.

Ein elfter Gesamtrang hinterlässt natürlich schon einen bitteren Abgang, wenn man die ganze Saison über in den Top-Ten der Trial-Weltmeisterschaft lag. Doch die gute letzte Runde motiviert ihn für die nun folgende Deutsche Meisterschaft und die Nationenweltmeisterschaft am kommenden Wochenende, an der Franzi Kadlec als Teamfahrer der Deutschen Nationalmannschaft teilnimmt.
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